| Anregung |
Wird nicht weiterverfolgt weil: |
| Thematik Wirtschaft / Fremdenverkehr / Kultur |
| Förderung der Kommunikation zwischen den Kulturträgern |
Im Maßstab des STEP nicht darstellbar. Räumliche Voraussetzungen siehe Bürgerhaus
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| verbesserte Öffentlichkeitsarbeit der Kulturträger |
Angelegenheit der Kulturträger ggf. koordiniert über zuständiges Amt der Stadt |
| Steigerung der Flexibilität der Gastronomie |
Die baurechtlichen Voraussetzungen zur Etablierung von Gastronomie sind in den meisten Stadtquartieren gegeben. Die private Initiative der Gastronomen ist durch den STEP nicht ersetzbar. Neue Möglichkeiten ergeben sich ggf. in Zusam-menhang mit einem Bürgerhaus. |
| Entwicklung und Förderung einer regionalen Identität |
Langfristiger Prozess, der durch die Herausarbeitung des Weltkulturerbes im STEP eingeleitet und auf regionaler Ebene z. B. Wirtschaftsförderungsgesellschaft etc. fortzusetzen ist. |
| Abstimmung der Öffnungszeiten des Einzelhandels |
Vorschläge können in separatem Wirtschaftsfachbeitrag unterbreitet werden, für eine Umsetzung sind die Lorscher Gewerbetreibenden mit ihren Interessensvertretungen verantwortlich |
| Erweiterung des Aktionsradius von Tagestouristen |
Der STEP eröffnet entsprechende Möglichkeiten durch eine verbesserte Gestaltung des Klosterumfeldes sowie Maßnahmen zur Innenstadtstärkung und ein erweitertes Erholungswegenetz mit Anbindungen an die umliegenden Kommunen |
| Thematik Soziales / Infrastruktur / Siedlung 1 |
| Einrichtung von Plätzen zur Ganztagsbetreuung von Kleinkindern |
Die Schaffung entsprechender Räumlichkeiten wird durch die Feststellung des Bedarfs an Kin-dergartenplätzen berücksichtigt. Plätze, die vor-mittags bestehen können auch ganztags genutzt werden. Die entsprechenden Angebote müssen durch die Betreiber geschaffen werden. Das zu-ständige städtische Amt kann ggf. koordinierend tätig werden. |
| Wunsch nach zentralem Treffpunkt für Senioren in der Innenstadt bzw. Wunsch nach Begegnungsstätte mit gemischter Altersstruktur |
Die baurechtlichen Gegebenheiten sind im Innen-stadtbereich vorhanden. Möglichkeiten zur Realisierung ergeben sich im Zusammenhang mit der Standortfrage eines Bürgerhauses, der eventuellen Umnutzung des Feuerwehrstandortes oder im Bereich zusätzlicher Bebauungspotenziale in der Innenstadt. |
| Schaffung von Betreuungseinrichtungen für pflegebedürftige Menschen |
Entsprechende Betreuungseinrichtungen werden zeitnah geschaffen (Altenwohnheim) oder können in den Wohn- und Mischgebieten der Stadt ausgewiesen werden. Zentrale Frage ist die erforder-liche Trägerschaft, die im Rahmen des STEP nicht beantwortet werden kann. Ein Hinweis auf entsprechenden Bedarf enthält die textliche Be-handlung des Themenkomplexes Infrastruktureinrichtungen |
| Schaffung altersgerechter Aktionsräume für Kinder und Jugendliche |
Die Forderung kann im Zuge der Naherholungsachse Nord-Süd erfüllt werden. Weiterhin sind Angebote im Bereich des Ehlried möglich. Weitergehende Angebote können im Zusammenhang mit einem Bürgerhaus geschaffen werden. |
| Berücksichtigung des Wandels der sozio-demographischen Struktur (Wohnungstauschbörse) |
Eine entsprechende Tauschbörse könnte ggf. im Rahmen des virtuellen Rathauses eingerichtet werden. Für Mietwohnraum ist eine Nachfrage nach einem entsprechenden Angebot eher denk-bar als bei Eigentumsimmobilien, da dort die Frage der Wertermittlung einen unkomplizierten Tausch erschwert. |
| Thematik Soziales / Infrastruktur / Siedlung 2 |
| Schaffung von preisgünstigem Wohnraum für sozial schwache Personengruppen |
Der STEP gewährleistet durch entsprechende Siedlungszuwächse die Möglichkeit zur Bauflächenbewirtschaftung und sozialverträglichen Bauplatzvergabe im Rahmen der Haushaltsrecht-lichen Möglichkeiten der Stadt. Die in den Baugebieten zu schaffenden Angebote sollten sich an der Nachfrage orientieren. Eine Festlegung von Mindestsiedlungsflächen für den sozialen Wohnungsbau oder vergleichbare Maßnahmen sind in einer längerfristig angelegten Planung zu wenig flexibel. |
| Berücksichtigung der Belange der Landwirtschaft und von Natur und Umwelt |
Wird durch den Landschaftsplan bzw. Agrarfach-beitrag abgedeckt. |
| Erhaltung des REX |
Die privat betriebene Kulturstätte kann ggf. im Rahmen von Bebauungsplänen durch entsprechende Gebietsausweisung (Lärmschutz) unter-stützt werden. Weitergehende Förderung bleibt ggf. dem Kulturamt vorbehalten. Der STEP ist keine geeignete Maßnahmenebene. |
| Klärung der Standortfrage Feuerwehr |
Die Stadtortfrage ist unmittelbar durch die Feuerwehr bzw. die städtischen Gremien zu beantworten. Geeignete Bauflächen sind vorhanden. Eine detailliertere Behandlung im STEP sollte nicht erfolgen, um Grundstücksverhandlungen nicht zu erschweren. |
| Einrichtung eines virtuellen Rathauses (Internet) |
Die Einrichtung eines virtuellen Rathauses ist im Maßstab des STEP nicht weiter planbar. Die Anregung wird textlich berücksichtigt. |
| Schaffung einer Behindertenwerkstätte |
Eine entsprechende Einrichtung ist an verschiedenen Stellen in Lorsch denkbar. Die im Kreisgebiet zuständigen Organisationen sollten bei Bedarf durch die Stadt unterstützt werden. Wei-tergehende Planungen sind nur durch entsprechende Organisationen möglich. |
| Thematik Soziales / Infrastruktur / Siedlung 3 |
| Einrichtung eines Jugendgästehauses |
Eine entsprechende Einrichtung ist an verschie-denen Stellen in der Stadt denkbar (z. B. in Gebäuden des ehem. Sandhas). Die Schaffung einer entsprechenden Einrichtung ist durch die Stadt finanziell nicht leistbar. Um Privatinitiativen nicht zu behindern soll keine Standortzuweisung erfolgen. |
| Einrichtung eines Jugendzentrums in der Stadtmitte |
Aufgrund der Lärmproblematik kann ein zweites Jugendhaus nicht im Stadtkern liegen. Angebo-te (auch räumlich) für Jugendliche können im Zusammenhang mit einem Bürgerhaus geschaffen werden. (Nicht organisierte Jugendgruppen sind im allgemeinen auch räumlich schwer organisierbar) |
| Einrichtung eines Hallenbades |
Aufgrund des Angebotes in Einhausen und Bens-heim sowie der aus vielen Orten bekannten Finanzierungsproblematik wird der entsprechende Vorschlag nicht weiter verfolgt. |
| Verbesserung des Bahnhofsumfeldes |
Wird durch V+ E-Plan, Maßnahmenvorschlag Bahnquerung, Abgrenzung der Einzelhandelszone etc. berücksichtigt. Im Maßstab des STEP sind weitergehende Planungen nicht möglich. |
| Schaffung von Lager- und Unterstellräumen für Vereine |
In allen Stadtgebieten möglich. Die Realisierung ist von einem preiswerten Grundstück bzw. von einer vorhandenen Halle abhängig und kann im STEP nicht näher beplant werden. Möglichkeiten zur Realisierung sind u.a. im Ehlried gegeben. |
| Forderung nach einem Fitnessstudio, einer Sauna sowie Einrichtung einer neuen Ke-gelanlage / Badminton / Squash |
Entsprechende Einrichtungen sind in verschiedenen Stadtgebieten zulässig und möglich. Ein konkreter Standortvorschlag würde ggf. den Kreis der Investoren bzw. Betreiber einschränken. Eine entsprechende Nutzung wird im Textteil jedoch als wünschenswertes Angebot aufgenommen. |
| Thematik Verkehr und Erschließung |
| Modernisierung der Bahntrasse / Über-denken der Betriebsart der Bahn / direkte Verbindung von Lorsch nach Alsbach |
Aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen hat die Stadt nur geringen Einfluss auf die Be-triebsform der Bahnstrecke. Ziele für eine Verbesserung aus Lorscher Sicht werden im STEP genannt, Maßnahmen wie z. B. die Erhöhung der Zahl der Bahnquerungen werden aufgezeigt. Eine Umsetzung ist von den weiteren Entwicklungen der Bahn abhängig. |
| Verbesserung der Taktzeiten (ÖPNV) |
Die Taktzeiten sind zunächst Angelegenheit des Betreibers. Ein wirtschaftliches Kosten-Nutzen-Verhältnis vorausgesetzt, wird der Betreiber den Takt möglichst genau auf die Belange der Kun-den abstimmen. Forderungen nach Taktveränderungen, die der Stadt bekannt sind, sollten an die zuständigen Betreiber weitergeleitet werden. |