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Chirurgisch-Orthopädische Fachklinik Lorsch

Übersich über die COF

Waldstr. 13
Tel. 06251-5910

Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor: Dr. Horst Zimmermann

Chefarzt der Orthopädie und Traumatologie: Privatdozent Dr. Georg Köster

Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie: Dr. Janos Borgulya
Beschäftigte: 215, davon 19 Ärzte und 75 Personen im Pflegebereich

Notfallversorgung rund um die Uhr


Spezialgebiete:

Behandlung von:

  • verschleiß- oder krankheitsbedingter Arthrose sämtlicher Gelenke, insb. der Knie- und Hüftgelenke
  • akuten und chronischen Kniegelenksbeschwerden wie Meniskusschäden, Knorpeldefekten, Bandverletzungen, etc. unfall-, krankheits- oder verschleißbedingten Wirbelsäulen- veränderungen und Bandscheibenvorfällen
  • angeborenen oder erworbenen Gelenkfehlstellungen, z.B. durch entzündliche Erkrankungen
  • akuten und chronischen Schulterschmerzen
  • Erkrankungen der Hand- und Fingergelenkefrischen Unfallverletzungen
  • Spätfolgen nach Verletzungen des Bewegungsapparates und vielen anderen orthopädischen Leiden


Das ursprünglich als „St. Josef-Krankenhaus“ bekannte Haus wurde 1980 von Dr. Horst Zimmermann übernommen und in eine spezielle Fachklinik für Gelenk- und Knochenerkrankungen umgewandelt. Dr. Zimmermann hatte sich schon früh in seiner Laufbahn auf die Endoprothetik, den Ersatz erkrankter Gelenke durch künstliche Gelenke, spezialisiert und gilt zu Recht als einer der Pioniere dieser Operationsmethode. Seine hochqualifizierte Arbeit verlieh der Fachklinik und der Stadt Lorsch bundesweit einen guten Klang.

ZimmerausstattungMit 109 Betten ist die Chirurgisch-Orthopädische Fachklinik ein eher kleines Krankenhaus, für eine reine Fachklinik ist diese Bettenzahl jedoch vergleichsweise hoch. Das spiegelt sich auch in den Operationszahlen wider. Alleine im Jahr 2005 wurden insgesamt über 4500 Patienten in der Klinik orthopädisch oder unfallchirurgisch versorgt. Etwas weniger als die Hälfte dieser Patienten konnte dabei ambulant behandelt werden. Dass sich die qualitativ hochwertige Versorgung unter den Patienten herumspricht, zeigt sich auch am bundesweiten Einzugsgebiet der Patienten.

Der Orthopädisch-Chirurgischen Abteilung steht seit dem Jahr 2002 der Chefarzt Privatdozent Dr. med. Georg Köster vor. Unter seiner Leitung bietet die Klinik eine stationäre und ambulante Komplettversorgung im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie an. Das Leistungsspektrum umfasst sowohl die gesamte Extremitätenchirurgie, die Diagnostik und operative Behandlung sämtlicher Teile des Bewegungsapparates. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei in der Endoprothetik, das heißt dem Ersatz erkrankter Gelenke durch künstliche Gelenke. Privatdozent Dr. Köster verbindet mit seinem Team einen großen Erfahrungsschatz mit den neuesten Erkenntnissen der medizinischen Forschung. Seine international anerkannte wissenschaftliche Tätigkeit schlägt sich auch in der praktischen klinischen Tätigkeit in Gestalt innovativer therapeutischer Konzepte nieder.

Im Jahre 2002 übernahm Chefarzt Dr. med. (H) Janos Borgulya die Wirbelsäulenchirurgie in der Klinik. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Abteilung rasch und bietet mittlerweile das gesamte Spektrum der modernen Wirbelsäulenchirurgie an. Neben der großen Palette an chirurgischen Therapiemöglichkeiten legt Dr. Borgulya besonderen Wert auf eine sorgfältige Diagnostik der vielfältigen Ursachen akuter und chronischer Rücken- und Nackenschmerzen. Dazu hat er das so genannte Lorscher Konzept entwickelt: Erst nach einer sorgfältigen stufendiagnostischen Abklärung wird dem jeweiligen Ergebnis entsprechend individuell entschieden, welche Therapie eingeleitet wird.

In den 25 Jahren, seit denen die Chirurgisch-Orthopädische Fachklinik besteht, entwickelte sich das Haus nicht nur medizinisch, sondern auch räumlich weiter. Die lange Reihe der Verbesserungen, die im Laufe der Jahre erzielt wurden, reichen von der Erweiterung um eine Bettenstation über die Einbringung eines Blockheizkraftwerks zur wirtschaftlichen Energieerzeugung bis zur Einrichtung eines Bewegungsbades in der krankengymnastischen Abteilung.

Das stetige Wachstum des Leistungsangebotes und der große Patientenzustrom warenBild von der Krankenhausfront jedoch trotz aller Anstrengung in den Räumen des ursprünglichen Gebäudes nicht mehr zu bewältigen. 1999 begann daher mit der Förderung des Landes Hessen die bislang größte bauliche Maßnahme: Die Errichtung eines Neubaukomplexes auf dem Gelände des ehemaligen Hubschrauberlandeplatzes. Nach zweijähriger Bauzeit konnten die neuen Operations- und Funktionsräume in Betrieb genommen werden.


Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Kurzer Überblick über die Historie:

1886 Pfarrer Jakob Kraus setzt die Katholische Kirchengemeinde Lorsch als Universalerben ein, verbunden mit der Auflage, ein Armen- und Krankenhaus zu bauen.
  • 1908 bis 1910 Das „Krankenhaus St. Josef“ wird gebaut und am 26.4.1910 durch den Bischof von Mainz, Georg Heinrich Kirstein, eingeweiht. Geführt wird es von den Schwestern des Ordens von der Göttlichen Vorsehung.
  • 1970 Am 30.7.1970 ruft der Ordensträger die Schwestern zurück an ihr Mutterhaus. Die Katholische Kirchengemeinde übergibt das Haus an Dr. Erwin Kretschmar.
  • 1980 Dr. Horst Zimmermann übernimmt das Haus und macht es zu einer Fachklinik für Chirurgie und Orthopädie. Von Beginn an wird er dabei unterstützt von Dr. med. R. Michael Kayser. Damit beginnt eine Periode umfangreicher Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen.
  • 1981 Sanierung der Klimaanlage, Erweiterungsbau für Schreibdienst und Bereitschaftszimmer.
  • 1982 Anbau der Physikalischen Therapie.
  • 1985 bis 1986 Anbau Lager und Archiv, Aufstockung Station 4
  • 1987 Anbau Garage für Notarztwagen, Modernisierung der Energiezentrale (Heizung, Wasser, Dampf, Druckluft).
  • 1988 Sanierung Küche und Zentralsterilisation.
  • 1990 Der Orthopäde und Handchirurg Martin Horlbeck nimmt seine Tätigkeit in der Klinik auf und erweitert das Behandlungsspektrum um die Handchirurgie.
  • 1992 Sanierung Verwaltungsgebäude.
  • 1995 Einbringung eines neuen Bewegungsbeckens in der Physikalischen Therapie.
  • 1997 Einbringung eines Blockheizkraftwerks, zur wirtschaftlichen und innovativen Energieerzeugung.
  • 1999 bis 2001 Errichtung eines Neubaukomplexes auf dem Gelände des vormaligen Hubschrauberlandeplatzes, Sanierung von Teilen des Altbaus.
  • 2002 Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Georg Köster aus Göttingen und Chefarzt Dr. Janos Borgulya aus Düsseldorf folgen dem Ruf nach Lorsch. Zusammen mit dem Chefarzt der Anästhesie, Dr. E. Alexander Jung, der im Jahr 1998 nach Lorsch kam, bilden sie die ärztliche Führung des Hauses. Dr. Zimmermann ist als ärztlicher Direktor zugleich auch Geschäftsführer.



     
    Stadt Lorsch, Tel: +49-6251-5967-0, Fax: +49-6251-5967-100, e-Mail: info@lorsch.de