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TRIPLE German Championships rund um's Kloster Lorsch

 

Eins, zwei, drei – am Sonntag, den 8. Juni 2008 werden in Lorsch gleich in drei Sportarten deutsche Meister ermittelt. Die drei Disziplinen haben eins gemein: es dreht sich bei ihnen. Denn neben den Speedskatern auf der Halbmarathon-Distanz und den Handbikern stehen im Südhessischen auch die Titelkämpfe der behinderten sowie der U-23-Radsportler auf dem Programm, das am Freitag vorgestellt wurde. Das besagte Juni-Wochenende in Lorsch ist also vollgepackt und soll rund 1500 Sportler anlocken.

„Ich glaube, es ist sehr ungewöhnlich, drei Titelkämpfe an einem Tag in einem Ort auszutragen“, sagt Algis Oleknavicius nicht ohne Stolz. Der Rennorganisator aus Einhausen hat schon viel auf die Beine gestellt. Das „Triple German Championship“ rund um das Kloster Lorsch zählt aber gewiss zu den größten seiner bisherigen Herausforderungen.

Eigentlich sollten es ja nur die Titelkämpfe der Radsportler sein – Oleknavicius hat bereits die Meisterschaften der U 23 im Jahr 1999 und der Elite 2000 in Heppenheim organisiert. Eigentlich. „Denn erst kamen die Handbiker und haben nachgefragt. Dann die Inliner“. Warum nicht die gegebenen Möglichkeiten nutzen, sagte sich der Einhausener. Und die Stadt Lorsch gab ebenfalls grünes Licht. Schon war das Meisterschafts-Triple perfekt. Damit aber nicht genug: Am Samstag gibt es noch einen Duathlon (5 km Laufen/33 km Radfahren/5 km Laufen), am Sonntag ein Jedermann-Radrennen über 78 Kilometer.

Ist das überhaupt machbar? Klare Antwort vom Organisator: „Ja, die Infrastruktur und die Unterstützung hier in Lorsch stimmen absolut“. Zumal sich am Sonntag die Wettkämpfe entzerren. Die Speedskater, Handbiker und behinderten Radsportler (Zeitfahren am Samstag bis Hüttenfeld und zurück; beide Rennen dienen der Qualifikation für die Paralympics in Peking) sind auf einem Rundkurs um das Kloster unterwegs. Die 180 Kilometer lange Strecke der U 23 führt von Lorsch über Viernheim und das Gorxheimertal in den nordbadischen Odenwald nach Heiligkreuzsteinach. Eine bewährte Schleife. Eine schwierige Schleife.

Achtmal haben die U 23-Fahrer den Rundkurs im Odenwald zu meistern, auf dem 1997 Andreas Klöden zum Titel fuhr. Über 3600 Höhenmeter stehen an, ehe es rund 30 Kilometer zurück nach Lorsch geht. Flach. „Aber da ist die Vorentscheidung längst gefallen. Die fällt auf den Runden im Odenwald“, erklärte U 23-Bundestrainer Patrick Moster nach der ersten Bekanntschaft mit dem „sehr selektiven Kurs“.

Kaum war die Vorstellung des Meisterschafts-Triples beendet, machten sich Oleknavicius und Moster auf in Richtung Lorscher Zielgerade und Odenwald. Zum Augenschein. Die Strecke hat also auf jeden Fall schon einmal das Interesse des Bundestrainers geweckt.

 

(quelle: Darmstädter Echo)


Wie bereits bei den Radsport-Events "ENTEGA Grand Prix rund um die Volksbank Lorsch" und dem "ENTEGA Cross Cup" in Lorsch steht Ihnen Herr Jürgen Pfliegensdörfer (Tel.: 06257/61330) als Ansprechpartner für Presseauskünfte und Akkreditierungen ab sofort zur Verfügung.

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