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Familiengeheimnisse und andere Verwirrungen…

10. Filmfestival der Generationen lädt ins Johanniterhaus

Die „großen Themen der menschlichen Existenz“ mit „charmanter Leichtigkeit erzählen“ – geht das denn? – Wenn überhaupt, dann wohl mittels einer französischen Komödie, wie es der Film „Eine bretonische Liebe“ beispielhaft vorführt. Jetzt ist das Werk im Rahmen des 10. Europäischen Filmfestivals der Generation zu sehen, an dem sich auch Lorsch seit vier Jahren mit entsprechenden Vorführungen beteiligt. Der Kinofilm „Eine bretonische Liebe“ wird deshalb am 24. Oktober um 16 Uhr im Johanniter-Haus gezeigt. Er beschreibt eine ans Absurde grenzende „ganz banale“ Familiengeschichte im Geflecht der Lebenswelten dreier Genrationen und will damit ältere und jüngere Menschen miteinander ins Gespräch bringen.

Der in die Jahre gekommene Bombenentschärfer Erwan erfährt zufällig, dass sein Vater nicht sein biologischer Erzeuger ist. Er macht sich mit Hilfe einer Detektivin auf die Suche nach diesem. Erwans Tochter Juliette wiederum versucht geheim zu halten, wer der Vater des Kindes ist, das sie erwartet. Schließlich verliebt sich Erwan auch noch in die kratzbürstige Anna, die jedoch (möglicherweise) seine Halbschwester ist, als er diese zufällig kennenlernt. – So versucht der gutmütige, etwas unbeholfene, aber humorvolle Mann gleichzeitig seine Ursprungsfamilie zu finden, die seiner Tochter zusammenzuführen und obendrein, sich wieder schnellsten zu entlieben.  „Selten hat jemand mit so viel Witz und Ernsthaftigkeit zugleich von den Tragödien der menschlichen Existenz erzählt“, heißt es in der Filmkritik und spricht von einer „klugen und kunstvollen“ Arbeit der Regisseurin Carine Tradieu.

Das Filmfestival der Generationen hat sich in den zehn Jahren seines Bestehens von einem Großstadtereignis zu einer Großveranstaltung in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar entwickelt. Im vergangenen Jahr zählten die OrganisatorInnen in der MRN über 120 Veranstaltungen mit über 8000 Gästen. Lorsch ist dabei der nördlichste Punkt im Netzwerk. Die Teilnahme am Filmfestival der Generationen ist dem Engagement des Kreisseniorenbeirates zu verdanken, deren Vertreter für Lorsch Dirk Römer ist.

„Eine bretonische Liebe“ (Länge 140 Min.), ein Film von Carin Tradieu am 24. Oktober um 16 Uhr im Johanniter-Haus Lorsch (Mannheimer Straße 36 – 38) im Rahmen des 10. Europäischen Filmfestivals der Generationen; eingeladen sind alle Interessierten, der Eintritt ist frei. Nach der Filmvorführung besteht die Möglichkeit des Austauschs und Gesprächs.