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Führung zur Finissage

Die große Päonienausstellung schließt mit einer kostenlosen Führung

Als am Vorabend der Pfingstrosentage am Lorscher Frühlingsmarkt die Ausstel-lung „PÄONIE. Vergängliche Schönheit – mystische“ Kraft“ Mitte Mai eröffnet wurde, stieß diese sogleich auf reges Interesse. Denn die Präsentation von vier Künstlerinnen und einem Künstler zeigt einige, eher ungewöhnliche Facetten dieser Prachtstauden, wie sie im benachbarten Lorscher Pfingstrosengarten nun mittlerweile verblüht sind. Stefanie Denz, Ursula Schlosser, Beate Schnabel, Susanne Zimmer sowie den Bildhauer LILAU interessieren vor allem die vielen – teilweise abenteuerlich anmutenden - Zuschreibungen und Geschichten, die sich rund um die Pfingstrose ranken.

Griechen, Christen, Frauenbilder
Die Namensgebung bezieht sich auf den griechischen Götterarzt Paeon, einem der griechischen Götter – und auf eine wilde Geschichte aus Genialität, Eifer-sucht und Rache. Der christlichen Überlieferung zufolge jedoch hatte die Pfingst-rose anfangs Dornen, die sie dann im Garten von Maria Magdalena verlor und fortan zur „braven Rose“ wurde. Deshalb erhielt die Päonie den weiteren Namen „Marienrose“ und wurde zum Sinnbild für Demut, Scham und die Hingabe der Frau. – Zuschreibungen, die so gar nicht zu der verschwenderisch Üppigkeit der oftmals betörend duftenden Blüten passen wollen.

Führung zur Finissage

Die KünstlerInnen greifen solche Themen auf und setzen sie ihrer Phantasie folgend um. Oder sie sehen etwas ganz anderes darin. Dabei entstehen nicht nur Blumenbilder. „Ja, was hat die Scheune mit der Blume zu tun?“ fragt etwa ein Be-sucher. Oder die Skulpturen und die Frauenbilder? Und warum sehen einige Bilder aus wie Fantasy-Kitsch? – Die einen möchten selbst interpretieren, die anderen hätten gerne ein paar Erklärungen. Die gibt es bei der Finissage.

Denn damit schließt die Ausstellung am 30. Juni. Ursula Schlosser, die Künst-lerin, auf deren Idee die Ausstellung zurückgeht, wird bei dieser Führung um 15.30 Uhr einige der Bilder, Objekte und Skulpturen besprechen. Dabei geht es um die Inhalte, aber auch Fragen zu den eingesetzten Techniken und benutzen Materialien wird sie beantworten.

Alle Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ins Museum ist an diesem Tag kostenlos und damit auch diese abschließende Führung am 30. Juni um 15.30 Uhr ist kostenlos.

Die Ausstellung „“PÄONIE. Vergängliche Schönheit – mystische Kraft“ ist noch bis 30. Juni im Museumszentrum Lorsch, Nibelungenstraße 35 geöffnet (DI - SO 10 -17 Uhr).

Am Sonntag, den 30. Juni, findet eine Finissage statt. Deshalb sind die Ausstellung und das Museum an diesem Tag kostenlos zu besuchen und um 15.30 Uhr gibt es dort eine Führung von Ursula Schlosser.