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„Lerne nur das Glück ergreifen“

Über Glück lässt sich viel sagen. Dass es leicht wie Glas zerbricht, dass es nicht verweilt, dass es mitunter zu spät als solches erkannt wird, dass der Dümmste am meisten davon hat und so fort. Vom Glück kann man träumen, ihm nach-jagen, es genießen – oder Gedichte darüber schreiben. Die Hoftorgedichte 2018 drehten sich in Lorsch um das Glück. Und viele Bürgerinnen und Bürger reichten ihre Lieblingsgedichte dazu ein. Ein Jahr später greift nun der Lese-schwarm das Thema noch einmal auf und feiert damit den UNESCO Welttag der Poesie am 21. März 2019. „Am Auftakt unseres diesjährigen und achten Leseschwarm-Programms steht damit der Tag, den die Weltgemeinschaft zum 19. Mal der Lyrik widmet“, so die Kulturamtsleiterin Gabi Dewald.

Die sechs aktiven Leseschwärmer – Renate Heidler, Heidrun Scheyhing, Alice Schnitzer, Ursula und Elmar Ullrich und Walter Wolfgarten – haben dazu ausnahmsweise weitere Poesie-Fans eingeladen. Mit von der Partie sind deshalb et-liche Personen, die ihre 2018 eingereichten und manches Mal sogar selbst verfassten Gedichte zum Thema Glück vor-tragen. Darunter Brigitte Jährling, Renate Stippler, Irmgard Würsching und etliche Kinder der Wingertsbergschule. Wenn die UNESCO schreibt, dass dieser Tag „in einem Zeitalter, in dem neue Informationstechnologien dominieren, an den Stellenwert der Poesie, an die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen er-innern soll“,  dann wird dies in Lorsch sicherlich gelingen.

Und während  Hermann Hesse in einem blauen Schmetterling ein Sinnbild des Glücks sieht, Heinrich Heine das Glück als  „leichte Dirne“ beschreibt oder Mascha Kaleko den Pessimisten als glücklich schätzt, haben die Lorscher Kinder bodenständigere  Ideen: „Bücher machen mich glücklich“,  findet Jonas. „Man kann es nicht beschreiben. Wenn man zusammen ist. Ist man glücklich“, heißt es im Gedicht von Nevio. Und in Oskars Gedicht findet man die sehr grund-sätzliche Formulierung: „Ich bin glücklich, weil ich leben kann.“ – Zehn Erwachsene und acht Kinder werden an diesem UNESCO Welttag der Poesie ihre Idee vom Glück in Versform vorstellen.

Der Leseschwarm lädt also am 21. März um 19 Uhr zu einem Lyrik-Abend in den Paul Schnitzer-Saal ein, der hoffen-tlich viele glücklich machen wird. Schon alleine deshalb, weil wieder Leseschwarm ist. Eine entsprechend beglücken-de Stärkung in der Pause wird natürlich wieder angeboten.

Eine Initiative des Lorscher Kulturamtes im Rahmen des Bienen- und Dichterprojektes.

Der Leseschwarm findet in Lorsch, immer mittwochs, immer um 19 Uhr und möglichst immer im Freien statt (außer am 21. März). Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt.

21. März, UNESCO Welttag der Poesie: „Lerne nur das Glück ergreifen“
Paul-Schnitzer-Saal, Museumszentrum, Nibelungenstraße 35

15. Mai: „…und wenn sie nicht gestorben sind…“ - Märchenhafte Gedichte
Privatgarten BlumenWald, Dietrich-Bonhoeffer-Ring 15 (bei Regen im Nibelungensaal, Altes Rathaus, Marktplatz 1)

26. Juni: „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?“ - Balladen
Auf dem Klosterhügel, UNESCO Welterbe Kloster Lorsch, Nibelungenstraße 32 (bei Regen im Schaudepot Zehntscheune auf dem Klostergelände)

28. August: „Schläft ein Lied in allen Dingen“ - Liederliche Gedichte
Terrasse Palais von Hausen, Bahnhofstraße 18 (bei Regen im Gebäude)