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Schönste Fensterwunder prämiert

Sogar Frau Holle stellte sich ein, als jetzt die Gewinner des 2. Lorscher Fenster-wunders bekanntgegeben wurden und die weihnachtliche Aktion für dieses Jahr ihren Abschluss fand. Siebenundzwanzig Privathaushalte und sechs Geschäfte hatten sich in diesem Jahr daran beteiligt, ihre Fenster besonders schön und phantasievoll zu schmücken. „Damit haben wir einen leichten Rückgang bei den Schaufenstern“, so Gabi Dewald vom Lorscher KULTour-Amt, „dafür aber mehr Familien, die mitgemacht haben.“ Auch hatten sich mehr Leute an der Abstim-mung beteiligt, insgesamt knapp 300. „Auch das geht in die richtige Richtung“, bestätigte Timo Cyriax von der an der Aktion beteiligten EGL. „Im Grunde möchten wir ja erreichen, dass sich die Leute gegenseitig anstecken und abge-sehen von dem Gedanken an den Gewinn einfach Lust haben, gemeinsam unsere Stadt besonders liebevoll und kreativ zur Weihnachtszeit zu gestalten.“ Teil-nehmende berichten denn auch von einer gestiegenen Zahl derer, die aus der Region anreisten, um die Fenster zu begutachten: „Das hast sich schon rumge-sprochen“, lautete die Feststellung.

Bei den Geschäften hatte das Reisebüro am Alten Rathaus die Nase vorne. „Das freut uns sehr – wir haben mit allen Mitarbeiterinnen stundenlang dekoriert, aber es hat riesig Spaß gemacht“, so die Inhaberin Susanne Schmidt. Mit ihr freute sich besonders Monika Graf als Vorsitzende der ebenfalls an der Aktion beteiligten Wirtschaftsvereinigung Lorscher Einzelhandel WEL. Als Preis winkt dem Lorscher Geschäft die kostenlose Beteiligung an den Stadtfesten 2019.

Bei den Privathäusern machte wiederum die Familie Eichheimer in der Alexanderstraße das Rennen. „Und ich habe auch schon wieder eine Idee fürs nächste Mal“, gab die zum zweiten Mal Ausgezeichnete gleich bekannt, dass sie auch im Advent 2019 wieder mit dabei sein wird. Als Gewinner unter all denen die ihre Stimmen abgaben, wurde Jakob Goisser gezogen. Er erhält wie Gerlinde Eichheimer einen Gutschein für ein Wochenende mit zwei Übernachtungen auf dem Nürnberger Christkindlmarkt im nächsten Dezember.

Erstmalig wurde ein Sonderpreis für die Kinder, die Fenster gestaltet hatten, ge-stiftet. „Das fanden wir toll, dass auch Kinder unter den Wunderwirkern waren und wollen uns für deren phantasievolle Gestaltungen gesondert bedanken“, war hierzu zu hören. Zum Fototermin konnten nicht alle erscheinen, da sich noch Kinder in den Ferien befanden. Doch Elea Elfu, die mit ihrer Familie abseits der Stadtmitte wohnt, berichtete, dass ihre ganze Kindergartengruppe bis zu ihrem Fensterwunder pilgerte, um es zu bewundern.

„Beim 3. Lorscher Fensterwunder werden wir u.a. auch zwei geführte Begehung-en anbieten, um eben auch den etwas entlegeneren Fenstern mehr Aufmerk-samkeit zu verschaffen“, lauten die Pläne im KULTour-Amt. Und sofort wurde diskutiert, ob dann nicht auch die eine oder andere Trompete, mitgeführter Glühwein oder etwa da und dort etwas Wegzehr diese Rundgänge zusätzlich attraktiv machen könnten. Nach dem Fensterwunder ist vor dem Fensterwunder: Im KULTour-Amt wurden alle Ideen einstweilen notiert.