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Raupen, Bären, Wahlfischfräuleins

Leseschwarm: Tierische Gedichte an der Reitsporthalle

Tierisch geht es zu beim nächsten Leseschwarm – und das Thema passt  damit auch gleich vorzüglich zur derzeitigen Affenhitze. Wenn es am Mittwoch, den 28. Juni um 19 Uhr, heißt „Ein Hund hält Reden – Tierische Gedichte“, wurde zudem mit dem Gelände des Lorscher Reit- und Fahrvereins auch ein thematisch passender Ort gefunden. „Besonders gut ist, dass sich der Leseschwarm - auch wenn Regen droht - dort festsetzen wird“, hört man aus dem KULTour-Amt. Also ist auch bei Schauer, Gewitter und Co. kein Ausweichen auf den sonst in solchen Fällen üblichen Paul-Schnitzer-Saal nötig: Die Veranstaltungsadresse für den 3. Leseschwarm 2017 ist bei jedem Wetter die Lagerfeldstraße 99a.

Wo sonst nur Pferde stehen, wird dann von Hunden, Katzen und Mäusen die Rede sein, von Walfischen, Flöhen, Fliegen, Panthern, Möwen usf. Erich Kästner spricht mit einem (spanischen) Hund, Ulla Hahn fliegt mit einer Amsel. Christian Morgenstern erfindet ein Nasobem und weiß, warum ein Wiesel auf einem Kiesel sitzt. Josef Guggenmoos belauscht ein Gespräch zwischen Kind und Katze. Robert Gernhardt bedauert sogar die Mäuse, die zwischen Mannheim und Groß-Gerau wohnen und von Heinz Erhardt gibt es Betrachtungen zu Raupen, Brummern und natürlich zu der berühmten Made. Vieles reizt zum Lachen oder zumindest zum Lächeln, wenn es um die „tierische“ Lyrik geht. Aber Gedichte wie etwa „Der Panther“ von Rilke oder aber „Versöhnung“ von Hilde Domin flechten nachdenkliche Töne ein.

Alice Schnitzer, Heidrun Scheyhing, Walter Wolfgarten, Renate Heidler sowie Ursula und Elmar Ullrich sind der Leseschwarm. Das seit nunmehr sechs Jahren bewährte Team ist einmal mehr tief in die Welt der Gedichte eingetaucht, um eine wie stets zweimal halbstündige, abwechslungsreiche poetische Auswahl rund um die Tierwelt zusammenzutragen. Sie werden unterstützt vom Team des Lorscher KULTour-Amtes, das u.a. Erfrischungen und Stärkungen für das Publikum in der Pause bereithält.

Der Leseschwarm findet immer mittwochs statt und beginnt stets um 19 Uhr. Auch bei Regen finden der Leseschwarm „Ein Hund hält Reden – Tierische Gedichte“ an der Reitsporthalle statt (Lagerfeldstraße 99a). Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt und dauert zweimal eine halbe Stunde. In der Pause werden die Gäste bewirtet.

- 28. Juni „Ein Hund hält Reden“ Tierische Gedichte; Gelände des Reit- und Fahrvereins (Lagerfeldstraße 99a)

- 16. August „Was mich zu dir so heftig zog“ Erotische Gedichte; Klosterwiese (Nibelungenstraße/Ecke Klosterstraße)

- 15. Oktober „Hör es klagt die Flöte wieder“ Musikalische Gedichte und Musik; Altes Rathaus (Marktplatz 1)