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Wenn der Flügelflagel gaustert…

Leseschwarm: Ortsänderung am 31. Mai

Wenn am nächsten Mittwoch „ottos mops kotzt“ und „Heidelberg in Wien am Rhein liegt“, „wenn die Ochsen boxen gehen“ und sich „bildet ein Gemisch aus Stachelschwein und Tintenfisch“, dann ist die Welt in Lorsch trotz allem schwer in Ordnung. Denn der Leseschwarm fliegt am 31. Mai wieder aus. Doch er liest unter dem Titel „Das Lied vom blonden Korken“ poetische Kuriositäten. Dazu trifft man sich - Achtung: Änderung des angegebenen Ortes! - am Birkengarten (Mannheimer Straße) an der neuen roten XXL-Bank. „Wir konnten diesem kuriosen Ort nicht wiederstehen!“ so die Leseschwärmer begeistert bei einem Probesitzen.

Diese Bank wurde von den Pfadfindern erst lange nach Entstehung des Leseschwarm-Programms 2017 aufgestellt. Der ursprünglich vorgesehene Ort hingegen, der Sportplatz an der Wingertsbergschule, ist inzwischen durch Straßenbaumaßnahmen nicht wirklich gut zu erreichen. Also werden die Verse von James Krüss und Joachim Ringelnatz, Ernst Jandl, Christian Morgenstern, Kurt Tucholsky, Mascha Kaléko, Heinz Erhard und anderen. dieses Mal mit baumelnden Beinen und im Sitzen vorgetragen. „Denn würden wir jedes Mal runter und wieder rauf klettern, um uns vors Mirkophon zu stellen, wäre das in der Tat kurios – vor allem für das Publikum“, so die sechs Leseschwärmer selbstkritisch beim Ortstermin.

Renate Heidler, Heidrun Scheyhing, Walter Wolfgarten, Alice Schnitzer und Ursula und Elmar Ullrich haben wieder zwei Mal eine halbe Stunde Lyrik zusammengestellt, die sie dieses Mal in sechs inhaltliche Kapitel unterteilt haben. Und so darf sich das Publikum freuen auf „Komische und albern“, „Kurz und bündig“, auf „Wortspielereien und Gedankenspiele, „Satirisches und Weisheiten“ und auf „Komische Klassiker sowie klassische Komiker“. Selbstverständlich wird sich das Organisationsteam aus dem KULTour-Amt wieder um Getränke und passende Speisen bemühen. Wobei noch geheim ist, was wohl eine kuriose Speise sein könnte…

Der Leseschwarm findet immer mittwochs statt und beginnt stets um 19 Uhr. Bei Regen finden die im Freien geplanten Abende im Paul Schnitzer –Saal (Museumszentrum, Nibelungen-straße 35) statt. Die Veran-staltungen kosten keinen Eintritt, dauern zweimal eine halbe Stunde, in der Pause werden die Gäste bewirtet.

- 31. Mai „Das Lied vom blonden Korken“ Poetische Kuriositäten; Birkengarten an der XXL-Bank (nordöstliches Ende des Freizeitparks, Mannheimer Straße)

- 28. Juni „Ein Hund hält Reden“ Tierische Gedichte; Gelände des Reit- und Fahrvereins

- 16. August „Was mich zu dir so heftig zog“ Erotische Gedichte; Klosterwiese (Nibelungenstraße/Ecke Klosterstraße)

- 24. September „Hör es klagt die Flöte wieder“ Musikalische Gedichte und Musik; Altes Rathaus