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Der Ältestenrat der Stadt Lorsch tagte

Zugegeben: der Name ist etwas irreführend. Denn wenn der Ältestenrat der Stadt tagt, versammeln sich nicht etwa die Betagtesten der Gemeinde. Vielmehr diejenigen, die sich durch langjährige politische Funktionen resp. den daraus resultierenden Erfahrungen in verantwortungsvollen Positionen der Stadtpolitik befinden. Der Lorscher Ältestenrat setzte sich demzufolge zusammen aus der Stadtverordnetenvorsteherin, den Fraktionsvorsitzenden, den Ausschussvorsitzenden und schließlich dem amtierenden Bürgermeister. Diesen Funktionsträgerinnen und – trägern obliegt es beispielsweise, den jährlichen Sitzungskalender festzulegen, gegebenenfalls die Geschäftsordnung zu beraten und auszulegen oder auch – sollte es zu Zwischenfällen in der Stadtverordnetenversammlung kommen – zur Lösung der Situation beratend einzuschreiten.

Empfohlen: Die papierlose Sitzung

In seiner jetzt stattgefundenen - wie stets nicht-öffentlichen –Sitzung, zeigte sich der Ältestenrat gar moderner als manch anderes Gremium. Denn die Mitglieder forcieren die papierlose Sitzungsarbeit. “Unser hiesiges Rats- und Bürgerinformationssystem bietet die Möglichkeit, alle verfügbaren Sitzungsunterlagen inklusive Protokollen bequem per App auf dem Tablett mitzuführen“, zeigt sich die Stadtverordnetenvorsteherin Christiane Ludwig-Paul nach einem Selbstversuch begeistert. Die neue Arbeitsmöglichkeit kann ab sofort von allen, die ein Android- oder IOS-Gerät haben, getestet werden. Ab dem 1. Januar 2018 soll die App für alle Systeme zur Verfügung stehen. „Selbstverständlich ist es jedem freigestellt, dieser Empfehlung zu folgen“, so Ludwig-Paul. Wer sein Laptop oder Tablet  dafür benutzt, erhält eine kleine monatliche Aufwandsentschädigung.

Verlängert: Rederecht für die Bürgerschaft

Das Rederecht für Bürgerinnen und Bürger vor den öffentlichen Ausschusssitzungen möchte der Ältestenrat verlängert sehen. Auch soll die Nachfragemöglichkeit zukünftig nicht den Sitzungen vorgelagert, sondern Teil derselben sein. Das heißt, dass die betreffenden Ausschusssitzungen um 20 Uhr beginnen. In Anwesenheit aller Sitzungsteilnehmer können dann die ersten 15 Minuten für Nachfragen aus der Bürgerschaft genutzt werden. Deren Fragen werden in der anschließenden Sitzung aufgegriffen. Macht niemand von dieser Möglichkeit Gebrauch, beginnt die Sitzung direkt um 20 Uhr.

Zufrieden: Sitzungsbedingungen optimiert

Mit einer schon getroffenen Neuerung bezüglich des Sitzungswesens zeigt sich der Ältestenrat hochzufrieden: Einstimmig sprachen sich dessen Mitglieder dafür aus, die neue Sitzordnung im Paul Schnitzer-Saal beizubehalten. Ebenfalls stößt die Mikrofonierung des Saales auf Zustimmung. Weitere Optimierungen im Umgang mit der Technik werden empfohlen.

Festgelegt: Sitzungstermine 2018 und Grenzfahrt 2017

Schließlich hat der Ältestenrat den Sitzungsplan für 2018 festgelegt. Dieser wird in Kürze auf der Homepage der Stadt veröffentlicht werden. Ein beliebter Termin im laufenden politischen Jahr soll jedoch hier schon genannt werden: Für die Grenzfahrt der Stadtverordnetenvorsteherin hat sich das Gremium auf den 3. September 2017 geeinigt. Den Beginn jedoch hat man mit Rücksicht auf die sonntäglichen Gottesdienstbesucher auf 13.30 Uhr gelegt. „Damit wird aus dem abschließenden Imbiss eine Kaffee-Tafel – auch schön“, hält die Stadtverordnetenvorsteherin am beliebten Abschluss dieser informellen Austauschmöglichkeit zwischen Bürgern und der Politik fest.