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Wiederhör‘n macht Freude!

Der Leseschwarm kommt auch 2017 zurück

So langsam trudeln alle wieder ein: Die Rathauskonzerte, die Hoftorgedichte, der Frühling und auch der Leseschwarm. Alice Schnitzer, Renate Heidler, Heidrun Scheyhing, Walter Wolfgarten und Ursel und Elmar Ullrich haben für 2017 ein neues Programm zusammengestellt und legen damit am 29. März, wie gewohnt um 19 Uhr, los.

In diesem Jahr haben die sechs Poesie-Kennerinnen und –kenner kein übergreifendes Thema gewählt. Vielmehr steht jeder Lyrik-Abend unter einer anderen Überschrift. Neu ist, dass sich der Leseschwarm gleich zwei Mal mit anderen Veranstaltungen verbindet. So wird die diesjährige Erstausgabe im Rahmen der Ausstellung „Legalisierter Raub“ im Museumszentrum 1. Stock stattfinden. Der Titel des Abends: „Deutsch ist eine jüdische Sprache“. Es handelt sich dabei um ein Zitat der Lyrikerin Ruth Klüger und macht zweierlei bewusst: Vor allem, dass Jüdinnen und Juden immer schon Teile aller möglicher Sprach- und nationaler Gemeinschaften waren und deshalb – wiewohl religiös dem Judentum verbunden – diesen Nationalitäten zugehörig waren und sind. Und andererseits, dass das Deutsche viele Lehnswörter aus dem Jüdischen hat.

Am 31. Mai geht es weiter mit „poetischen Kuriositäten“ unter dem Titel: „“Das Lied vom blonden Korken“. Dabei lässt sich der Leseschwarm auf dem Sportplatz der Wingertsbergschule nieder. Einen Monat später trifft man sich auf dem Gelände des Reitsportvereins (28. Juni). Denn dann gibt es tierische Gedichte: „Ein Hund hält Reden“, verspricht das titelgebende Zitat von Erich Kästner und obwohl der Hundeplatz gleich nebenan ist, ist nicht davon auszugehen, dass es soweit kommt. Am 16. August gibt es gar erotische Gedichte. Zur Überschrift „Was mich so heftig zu dir zog“, will man einen roten Diwan romantisch auf der Wiese unterhalb der Klostermauer drapieren …   Der letzte Leseschwarm des Jahre findet dann am 15. Oktober im Nibelungensaal statt, wenn es heißt: „Hör es klagt die Flöte wieder. Lyrische Gedichte und poetische Musik“. Hier trifft der Leseschwarm auf die Rathauskonzerte, an diesem Abend unter Leitung von Thomas Adelberger.

Wie stets verspricht das veranstaltende KULTour-Amt neben schönen und überraschenden Örtlichkeiten den jeweils thematisch passenden Pausen-Snack zu ununterbietbaren Leseschwarm-Preisen. Ansonsten ist die Veranstaltung wie von Beginn an kostenlos. Die im Freien geplanten Veranstaltungen finden bei Schlechtwetter im Paul Schnitzer-Saal statt.

Bienen

Der Leseschwarm findet immer mittwochs statt und beginnt stets um 19 Uhr. Bei Regen finden die im Freien geplanten Abende im Paul- Schnitzer-Saal (Museums-zentrum, Nibelungenstraße 35) statt. Die Veran-staltungen kosten keinen Eintritt, dauern zweimal eine halbe Stunde, in den Pausen werden die Gäste bewirtet.

- 29. März „Deutsch ist eine jüdische Sprache“; MUZ

- 31. Mai „Das Lied vom blonden Korken“ Poetische Kuriositäten; Schulsportplatz Am Wingertsberg

- 28. Juni „Ein Hund hält Reden“ Tierische Gedichte; Gelände des Reit- und Fahrvereins

- 16. August „Was mich zu dir so heftig zog“ Erotische Gedichte; Klosterwiese (Nibelungenstraße/Ecke Klosterstraße)

- 24. September „Hör es klagt die Flöte wieder“ Musikalische Gedichte und Musik; Altes Rathaus